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Der Druckregler EPKdP wurde für das schnelle Anfahren von Druckstufen bei gleichzeitiger Leckagemessung des Prüfguts entworfen.
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In der Fertigung eines Drucksensorherstellers musste zur Endprüfung ein Gerät entwickelt werden, dass nicht nur das Ausgangssignal des Sensors selbst, sondern auch dessen Dichtheit überprüfen soll. Als Zeitvorgabe (Taktzeit) wurden 5" für alle Teilprüfungen incl. Prüflingshandling definiert.
Um die Messaufgabe innerhalb der kurzen Zeitspanne erfüllen zu können kam ein Kombigerät (EPKdP), bestehend aus EPK (ElektroPeumatischesKalibriergerät) und PROdP (Leckageprüfgerät) mit der Erweiterung für besonders schnelles Druckanfahren zum Einsatz.
Die Prüf-Druckstufen werden durch wechselweises schnelles Aufschalten vorbereiteter Volumina dargestellt. Während Druckaufschaltung und Abtrennung erfolgt dynamische Kennlinenüberprüfung und Leckagemessung des Prüflings wobei durch Kompensation auch Volumenunterschiede durch Volumenerkennung berücksichtigt werden können.
Speisespannung und Ausgangssignal des Prüflings werden erzeugt, gemessen und dabei noch eine elektrische Überprüfung durchgeführt (NTC-Prüfung).
Durch die Integration der Leckageprüfung (Meßsystem der Serie PROdP) ins Kalibriergerät (EPK) dauert die Dichtheitsprüfung inklusive der Ermittlung des Volumens der Prüflinge weniger als drei Sekunden. Es wird keine Beruhigungszeit benötigt. Durch die Volumenermittlung können unterschiedliche Prüflinge automatisch unterschieden, oder das Fehlen von Teilen (z.B. Verschlussstopfen) bemerkt werden.
Die Dichtheitsprüfung wird sowohl im Überdruckbereich, als auch im Unterdruckbereich durchgeführt und erlaubt bei Betrieb mit Luft das Messen einer Undichtheit im Bereich von weniger als 1 ml/min bis hin zu mehreren Hundert ml/min. Die Messergebnisse sind unabhängig vom Volumen des Prüflings. Fehler durch angeschlossene Prüflinge mit fehlender pneumatischer Verbindung sind dadurch ausgeschlossen.
Durch mehrfache Parallelprüfung konnte der Prüflingsdurchsatz auf fast 3.000 Prüflinge pro Stunde erweitert werden.
Die große Schnelligkeit der Messung erlaubt die unterschiedlichen Prüflinge besser zu beurteilen; PROEMTEC unterstützte mit eigenen Experten die Beurteilung und das Anlagentuning.
Besonderer Vorteil ist die einfache Kalibrierung des Meßsystems. Hierzu sind, von PROEMTEC lieferbare, Normlecks ausreichend. Die Kalibrierung erfolgt durch Einsetzen des Normlecks anstelle des Prüflings und die Aktivierung des Kalibriermodus.
Zum Betrieb kam eine von PROEMTEC erstellte Software mit Datenbankanbindung (Verwaltung der Prüflingsdaten) zur Anwendung. Aufgaben des Programms waren neben der Prüflingsverwaltung auch die Dokumentation und Auswertung (MSA) der Prüfergebnisse, die Vereinfachung der Kalibrierprozeduren und Möglichkeiten der Selbstdiagnose sowie die Anbindung an bestehende Anlagen-SPS.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben kamen folgende Anwendungen, Techniken und Protokolle zum Einstatz:
Das Foto zeigt die Frontseite eines Leckageprüfgeräts PROdP und dazugehörigen Messkopf und Prototyp einer Prüfingsadaption
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