Kalibrierhandpumpen

 
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Kalibrierhandpumpe Kalibrierhandpumpen sind kleine "Luftpumpen" die für Kalibrierzwecke hervorragend geeignet sind. Im Gegensatz zu z.B. Fahrradluftpumpen haben sie jedoch eine Fein-Volumenveränderungs-Einstellschraube und ein Druckablassventil.

Anwendung im Überdruckbereich (Pumpentyp: #2911):
Die Pumpe an den Prüfkreis anschließen.

Ein T-Stück ist in die Leitung einzusetzen und über einen PVC-Schlauch 4x6mm die Verbindung zum Handkalibrator und Prüfling herstellen. Um unter Druck die Formänderung der Schlauchleitung gering zu halten, darf kein dünnwandigerer PVC-Schlauch benutzt werden.

Das Volumen des geschlossenen Systems so klein wie möglich halten.

Das System mit Hilfe der Pumpe (pilzförmiger Handgriff) bis auf etwa 95% des gewünschten Endwertes unter Druck setzen (kann bei kleinen Drücken entfallen). Den Volumenfeineinstell-Variator (Sterngriff) ein- oder ausschrauben, um den gewünschten genauen Druckwert zu erreichen. Ein leichtes Abfallen des Druckes wird dadurch verursacht, dass der Schlauch sich unter dem Druck etwas ausweitet; ausserdem sind thermodynamische Effekte hierfür verantwortlich.

Nach kurzer Zeit sollten sich jedoch die Verhältnisse soweit stabilisiert haben, dass die Messung begonnen werden kann. Falls der Druck ständig fällt, muss der Testkreis auf Leckstellen hin überprüft werden. Der mit der Pumpe bei normaler Betätigung erreichbare Druck beträgt ca. 5 bar.

Höhere Drücke bis ca. 7 bar werden wie folgt erreicht:
Den Volumenfeineinstell-Variator (Sterngriff) ganz herausdrehen, mit der Pumpe (Pilzgriff) den öchsterreichbaren Druck erzeugen und den Volumenfeineinstell-Variator (Sterngriff) wieder einschrauben.

Je kleiner das Gesamtvolumen desto höher der Druck

Achtung: Vergewissern Sie sich, dass die im Prüfkreis angeschlossenen Instrumente durch einen zu hohen Druck nicht beschädigt werden können! Haben die Prüflinge sehr kleine Messbereiche benutzen Sie ausschließlich den Volumenfeineinstell-Variator.
Durch Drücken des Entlüfungsknopfes wird der Druck im System wieder abgelassen

Hinweise für die Benutzung von Schlauchleitungen in Verbindung mit der Handpumpe:
Die Handpumpe dient zur Druckerzeugung in einem geschlossenen (statischen) Kreis, in dem keine Strömung benötigt wird. Das Gesamtvolumen des Kalibrierkreises ist möglichst klein zu halten, damit jede kleine Volumenänderung sofort eine Druckänderung bewirkt. Die zusammengeschalteten Komponenten sollten durch Druck- oder Temperaturschwankungen möglichst keine Volumenveränderung verursachen, weil sonst ein Nachjustieren erforderlich würde. Die kritischste Komponente ist der PVC-Schlauch, der, wenn er nicht dickwandig (stabil) genug ist, sein Volumen unter Druck durch Ausweitung verändert. Ein dünnwandiger PVC-oder Kunststoffschlauch ist unbedingt zu vermeiden, unbequeme Nachjustierungen mit dem Volumenfeineinstellvariator sind sonst unvermeidlich.

Anwendung im Unterdruckbereich (Pumpentyp: #2941):
Zur Vacuumerzeugung ist gerade umgekehrt die oben beschieben zu verfahren. Das erreichbare Unterdruckniveau liegt bei ca. -800, bzw. ca. -900 mbar.

Technische Daten:

Andere Varianten, Druckanschlüsse etc. können auf Anfrage geliefert werden.

Sprechen Sie mit uns; profitieren Sie von unserer Erfahrung.

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