Glossar: Druck- und Temperaturmesstechnik

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  Schnittstelle; meißt Rechnerschnittstelle gemeint, aber auch die Interaktion zwischen Bediener und Gerät: Mensch - Maschine - Schnittstelle.

 
  Schrittmotor; spezielle Form eines Gleichstrommotors. Kann in sehr kleinen Schritten gedreht werden. Eignet sich hervorragen für Positionierung und Steuerung von Ventilen, Drosseln etc. Siehe Produktübersicht.

 
  Schrittmotorregelung; siehe Schrittmotor, Druckregler, Produktübersicht.

 
  Schrittmotorsteuerung; elektronische Baugruppe die Steuerung der Schrittmotorwicklungen übernimmt. Signaleingänge für Links-, Rechtsdrehung, Frequenz und (Halte-)Stromabschaltung. Eventuell auch Signalausgang für Positionsbestimmung vorhanden. Wird diese Baugruppe nicht digital angesteuert wird zusätzlich noch eine Analogkarte vorgeschaltet, die in Abhängigkeit von einem Soll / Ist - Vergleich den Motor entsprechend steuert.

 
  Sekundärnormal; ein Messmittel einer niedrigeren Güteklasse. Muss häufiger gegen ein Primärnormal verglichen werden. Siehe auch Primärnormal und Normal.

 
  Sekundärstandard; Messgerät welches von einem Primärstandard seine Genauigkeit übernommen hat und diese inklusiv der Eigenfehler weitergeben kann.

 
  Sensor; siehe Drucksensor, Temperaturfühler oder Messumformer

 
  serielle Schnittstelle; siehe RS232 - Schnittstelle.

 
  Signalverstärker; siehe Messverstärker oder Instrumentenverstärker.

 
  signal conditioner; siehe Messverstärker oder Instrumentenverstärker.

 
  Simulation; siehe Drucksimulation, Temperaturkalibrator.

 
  Simulator; siehe Drucksimulator, Temperaturkalibrator.

 
  Software; Programm welches auf einem PC definierte Datenein-, Datenausgaben und Datenberechnungen erledigt.

 
  Softwareentwicklung; sehr wichtiger Aspekt einer Prüfstandsplanung. Eine gute -maßgeschneiderte- Software bringt häufig erst die richtigen Arbeitserleichterungen in der Messpraxis. Vorher ist jedoch eine genaue Analyse der Kundenwünsche und Kundengegebenheiten (Fertigungsabläufe, vorhandene personelle und maschinelle Ressourcen) notwendig. Aufgrund der Komplexheit der verschie enen Produktions- bzw. Kalibrierabläufe hat dieser konzeptionelle Teil (Systemanalyse) den größten Umfang in einem Softwareprojekt.
Ziel ist die Erstellung eines genauen Lastenhefts aufgrund dessen ein Softwareprogramm erstellt werden kann. Die Erstellung dieses Lastenhefts kann durch den Kunden selbst oder durch uns erfolgen (Dienstleistung). Siehe auch Produktübersicht, bzw. Softwareentwicklung .

 
  Softwaretools; vorkonfigurierte Software - "Werkzeuge".

 
  Softwarewerkzeuge; vorkonfigurierte Software - "Werkzeuge".

 
  Soll; hier die vorgegebene Temperatur oder der vorgegebene Druck bei einer Kalibrierung.

 
  Stickstoff; Gas, chem. Formelzeichen N. Kommt in großem Teil in der Atemluft vor. Wird häufig als Prüfgas verwendet wenn Luft aus z.B. Mediumsverträglichkeitsgründen nicht verwendet werden kann. Wird in Druckflaschen bis 200 bar geliefert.

 
  Stressdruck; Ein Stressdruck wird z.B. im Drucksensor-Fertigungsprozess zur Formierung / Alterung benötigt. Normalerweise liegt er höher als der Nominalenddruck.


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  Temperaturfühler; mechanisches oder elektronisches Sensorelement, das die physikalische Größe Temperatur in ein z.B. optisches oder elektrisches Ausgangssignal umwandelt. Beispiele: "klassische" Alkohol oder Quecksilber-, bzw. Bimetallthermometer;  Elektronische wie: PT100 (Widerstandsthermometer), Thermoelemente (NiCrNi, u.a.), oder Halbleiter. Für Thermoelemente gibt es ISO-Normreihen.

 
  Temperaturkalibrator; Gerät zur Kalibrierung von Temperaturfühlern. Meißt Ofentypen, d.h. der Prüfling wird in ein aufgeheiztes oder gekühltes Medium getaucht und eine Vergleichsmessung gegen ein Referenzelement vorgenommen. Transportable Geräte haben temperierbare Metallblöcke mit verschiedenen Eintauchbohrungen und Eintauchtiefen. Wichtig ist immer ein guter Wärmeübergang. Hochgenaue Kalibrierungen bedienen sich der Aggregatszustandsänderungstemperturen bestimmter verschiedener Materialien. Nachteil: es sind als Vorgabe nur Fixpunkte möglich (Beispiel: Zustandsänderung Wasser flüssig/fest = 0°C). Siehe auch Produktübersicht.

 
  Temperaturkalibrierung; das Durchführen einer thermischen Vergleichsmessung. Siehe Temperaturkalibrator.

 
  Temperaturkammer; siehe Klimakammer.

 
  Temperaturmessung; siehe auch Temperaturkalibrator.

 
  Temperatursensor; siehe Temperaturfühler.

 
  Temperaturüberwachung; siehe Produktübersicht.

 
  Test; hier meißt die Funktions- und Spezifikationsprüfung von Bauelementen. Siehe auch Prüfstand.

 
  Testleck; zur Simulation von Undichtheiten. Werden mit steigenden Qualitätsanforderungen in Fertigungsprozessen als "Leckage-Normale" verwendet. Häufigste Anwendung ist das Unter-/Überschreiten einer Leckagegrenze eines Prüflings. Testleck wird statt eines Prüflings in Endprüfung eingeschleust und Leckagewert wird im Vergleich mit Druckabfall-/Druckanstiegsmethode gemessen. Siehe auch Datenblatt "Testleck PTL20".

 
  Thermoelemente; liefern die sogenannte Thermospannung. Das eigendliche Element ist eine "Perle" an der zwei verschiedene Materialien zusammengeschweißt sind. Aufgrund der Unterschiedlichkeit ergeben sich typische Thermospannungen. Siehe auch Thermofühler und Produktübersicht.

 
  Torr; alte Druckeinheit; entspricht 1 mmHg. Siehe dort.

 
  Transmitter; siehe Drucksensor.

 
  Trockner; hier Lufttrockner. Wichiges Bauteil wenn Druckluft hoch verdichtet werden soll, da der Wassergehalt der Luft auch mit "hochverdichtet" wird.Wasser in tropfenförmiger Form führt bei pneumatischen Hochdruckreglern und hohen Einströmgeschwindigkeiten zu größerem Dichtungsverschleiß. Siehe auch Produktübersicht.

 
  Trocknung; siehe Trockner.

 
  Typ; siehe Typdefinition.

 
  Typbeschreibungen; siehe Typdefinition.

 
  Typdefinition; Bescheibung der Gemeinsamkeiten einer ähnlichen Reihe von Prüflingen. Wichtig bei der Softwareerstellung. Beispiel: Ein Drucksensortyp hat Merkmale hinsichtlich Messbereich und Ausgangssignal. Dies ist seine Typdefinition, aufgrund derer die einzelnen Kalibrierungen durchgeführt werden können.


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 Überdruck; auf der Erde ein Druck größer Athmosphärendruck (Gashülle). Siehe auch Relativdrucksensor.

 
 Unterdruck; auf der Erde ein Druck kleiner Athmosphärendruck (Gashülle). Siehe auch Relativdrucksensor.

 
 Ursachenforschung; z.B. Dienstleistung Dauerversuch - Kalibrierung. Siehe Dauerprüfstand und Produktübersicht.


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  Vacuum; das druckmäßige "Nichts". Im Weltraum herrscht (fast) totales Vacuum. Der Referenzdruck gegen den mit dem Absolutdrucksensor gemessen wird. Liegt bei 0 bar abs. (da dies technisch nicht möglich ist, erfolgt nur eine Verrechnung mit Null). Siehe Produktübersicht.

 
  Vacuummessung; das Messen des Unterdrucks, bzw. das (teilweise) Durchfahren einer Messreihe (Kalibrierpunkte) im Vaccum.

 
  Vacuumregelung; siehe Druckregler.

 
  Vacuumregler; siehe Druckregler.

 
  Verstärker; siehe Instrumentenverstärker.



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