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Kalibrieren; [das Einmessen] die Tatigkeit des Kalibrierens umfasst den Vergleich zwischen einem Normal und einem Prüfling. Es wird eine Soll- / Istwertaufnahme in teilweise mehreren Stufen steigend und fallend durchgeführt, dokumentiert und ausgewertet. Siehe auch Kalibrierung, Eichen, DKD, PTB und Aufsatz DKD.

Kalibrierung; das Ergebnis des Kalibrierens. Im weiteren Sinne auch Justierung (optimale Platzierung der Kennlinie; siehe Fehlerberechnung). Siehe auch Aufsatz DKD.

Kennlinie; Grafische Darstellung der Messwerte z.B. einer Kalibrierung. Kennlinienform und Hysterese sowie die Reproduzierbarkeit sind wichtige Parameter bei der Beurteilung es Messmittels. Siehe auch Fehlerberechnung.

Kennlinienkorrektur; analoge -oder mit µ-Prozessor- "linearisierte", d.h. verbesserte Kennlinie. Mit dieser Methode lassen sich z.B. krumme Kennlinien von Temperatur- oder Drucksensoren zu geraden Kennlinien umformen. Wichtiges Kriterium ist eine geringe Hysterese -sie kann nur bedingt berücksichtigt werden- und gute Reproduzierbarkeit des Elements. Ein großer Kennlinienbauch lässt sich leicht herausrechnen.

Klimakammer; Simulator in dem über einen weiten Bereich die Temperatur, teilweise auch die Feuchte geregelt werden kann. Häufige Anwendung sind Alterungstests. In der Druckmesstechnik vor allem Kennlinienaufnahme über verschiedene Temperaturen. Siehe auch Produktübersicht.

Kolbenmanometer; andere Bezeichnung für Druckwaagen.

Komponentenprüfstand; Bezeichnung für Prüfstand auf dem z.B. Zulieferteile für die Automobilindustrie gefertigt werden.

Konzeption; hier insbesonders die Messkonzeption, Abhängig von der Messaufgabe und den geforderten Messdaten.

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Langzeitstabilität; das Driftverhalten eines Elements über einen längeren Zeitraum (z.B. 1 Jahr). Siehe auch Drift.

Lastenheft; oder Pflichtenheft genannt. Die Definition von Spezifikationen und Vorgaben.

Leckagesensor; ein Messelement das zur Detektion von Undichtigkeiten eingesetzt wird. Siehe auch Leckagetest.

Leckagemessung; das Messen eines Druckabfalls zur Bestimmung der Undichtigkeit. Siehe auch Leckagetest und Bersttest.

Leckagetest; kann während des Durchfahrens einer Druckreihe durchgeführt werden indem man ein Trennventil schließt um damit einen Druck "einzusperren". Während dieser Testphase wird der Referenzdrucksensor kontinuierlich gemessen und dessen Veränderung als Undichtigkeit interpretiert. Auch Vergleichsmessung zweier, unter gleichem Druck stehender Volumen, oder Blasentest - Ausperlmethode. Siehe auch Berstautomat.

Lecksensor; siehe Leckagesensor.

Linearisierung; siehe Kennlinienkorrektur.

Linearität; Die Abweichung, bzw. Nichtabweichung einer Kennlinie von der Idealen.

Linearitätsmessung; die Ermittlung der Kennlinienabweichung von der Idealen.

Luft; hier auch Druckluft. Atemluft, Gasgemisch aus hauptsächlich Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid.
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Manometer; "Druckuhr", analog anzeigendes Druckmessinstrument. Große Variationsbreite der Bauformen, Druckbereiche und Skalenbeschriftungen. Das Manometer ist auch heute noch das klassische und preiswerte Druckanzeigeinstrument. Genauigkeitsklassen vom "Schätzeisen" bis zum Feinmessmanometer mit handgefertigter 250mm-Skala Klasse 0,1%v.E.
Der größte Vorteil ist die gute Ablesbarkeit wenn es um eine Pausibilitätsaussage geht (Druck liegt im "grünen" Bereich oder nicht). Feinmessmanometer werden zunehmend von Drucksensoren verdrängt, da diese günstiger im Preis und einfacher zu rekalibrieren sind. Siehe auch Digitalmanometer, Druckanschlüsse und Produktübersicht.

Materialverträglichkeit; kann ein bestimmendes Auswahlkriterium sein. Werden "exotische" Stoffe gefordert (Beispiele: aggressive Säuren und Laugen, Spezialöle wie Bremsflüssigkeit oder Skydrol, oder auch die Fettfreiheit für Sauerstoff) müssen sämtliche Komponenten eines Bauteils oder die gesamte Messeinrichtung entsprechend ausgewählt werden. Im einfachen Fall reicht das Auswechseln der Dichtungsbauteile um einen Werkstoff z.B. BUNA zu vermeiden.

mbar; millibar, entspricht 102 Pa, bzw. 1 hPa (daher das Hektopascal, wurde durch die Meterologie bei der Umstellung von mbar auf die SI-Einheit Pa eingeführt).

Mediumsverträglichkeit;siehe auch Materialverträglichkeit.

Medizinprodukte-Betreiberverordnung; Abk. MPBetreibV, siehe auch Aufsatz DKD.

Messdatenerfassung; meint insbesondere das Messen (vieler Kanäle) während einer Kalibrierung, oder als Dauerparameteraufzeichnung beim Betrieb eines Dauerprüfstands. Siehe auch Datenerfassung.

Messdatenverarbeitung; die Aufbereitung der bei der Messdatenerfassung gewonnenen Daten. Diese werden meißt in tabellarischer und grafischer Form dargestellt und archiviert. Letzterer Punkt kann wichtig sein im Rahmen der QS oder des Nachweises das ein Produkt nach seiner Herstellung bestimmenten Anforderungen genügt hatte (Kalibrierung).

Messtechnik; Oberbegriff für die Gesamtheit der Maßnahmen die die Zustandsbeschreibung physikalischer Grössen ermöglichen. Hier insbesondere die Druck- und Temperaturmesstechnik.

Messtechnische Geräte; Sammelbegriff für alle Apparaturen mit denen eine Größenbestimmung physikalischer Grössen möglich ist.

Messumformer; Ein Gerät welches z.B. die Membranverbiegung durch einen anliegenden Druck in z.B. eine Widerstandsänderung umwandelt. Siehe auch Drucksensor, Temperaturfühler und Produktübersicht.

Mess- und Regeltechnik; Die in der Messtechnik gewonnenen Daten werden zu Regel-, bzw. Steuerungszwecken benutzt. Hieraus entstehen komplexe Regelsysteme (Beispiel: AntiBlockierSystem oder Maschinenüberwachung).

Messverstärker; Gleichspannungsverstärker, meißt mit Stromversorgungseinschub für passive Sensoren (z.B. Drucksensoren. Siehe auch Instrumentenverstärker.

Messwertaufnehmer; siehe z.B. Drucksensor, bzw. messtechnisches Gerät.

mmHg; Abk. für Millimeter Quecksilbersäule, auch Torr. 1 mmHg = 133,322 Pa = 1,33322 mbar (oder 750,064 mmHg = 1 bar = 100 kPa). Wird u.a. in der Meterologie (Quecksilberbarometer) und der Medizin (Blutdruckmessung, veraltet mit Quecksilbermanometer) verwendet.

mWS; Abk. für Meter Wassersäule; 1 mWS = 9,81 kPa = 98,1 mbar. (Auch andere Vorsätze möglich z.B. mmWS).

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Nichtlinearität und Hysterese; Abk. NLH. Wird durch quadratische Addition von Nichtlinearität plus Hysterese als Gesamtfehler ausgewiesen. Bedeutung bei Fehlerberechnung und Kennlinienkorrektur. Siehe auch Reproduzierbarkeit.

Niederdruckmesstechnik; Das Eichen, bzw. Kalibrieren von Druckmessgeräte bei kleinen Drücken (ca. <40 bar).

Niederdruckregler; Spezieller Druckregler zum Einstellen kleiner (ca. <40 bar) und kleinster (<10 mbar) Drücke. Auch Kleinstdrücke von 0,1 mbar ( 10 Pa) lassen sich einstellen und regeln! Siehe auch Produktübersicht.

Niveaumessung; hiermit ist meißt die Füllstandsmessung gemeint. Siehe Produktübersicht.

NLH;Ab. für Nichtlinearität und Hysterese.

Normal; ein messendes Gerät -Referenz- mit dem andere Geräte verglichen werden. Beispiele siehe Drucknormal. Herr über die deutschen Normale ist die PTB als oberste nationale Instanz der Kalibrierpyramide. Danach folgen absteigend die deutschen DKD-Stellen und die Werksnormale der verschiedenen Produktehersteller oder Anwender.

Normfallbeschleunigung; siehe Fallbeschleunigung.

Normsignale; sind standardisierte Ausgangssignale von Messgeräten. Beispiele für Stromausgang sind 0(4)...20mA und für Spannungsausgang 0...10V. Siehe auch Produktübersicht.

Nullpunkt; Die Zeigerlage eines Manometers oder das Ausgangssignal eines Sensors. Z.B. bei anliegenden Druck 0 bar. Siehe auch Offset.

Nullpunktabgleich; ist das Einstellen des Nullpunkts; meint das Justieren des Zeigers (z.B. Manometer) oder des Ausgangssignals - Digitalanzeige (z.B. Drucksensor) auf Null. Siehe auch Kennlinie, Fehlerberechnung, Offset.

Nullpunktverschiebung; Der Betrag um den z.B. eine Digitalanzeige von Null abweicht (wenn z.B. 0 bar anliegen).

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