Home
Produktübersicht
Stichwortverzeichnis
Projektbeschreibungen
% ° A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
COM; serielle Schnittstelle eines Computers PC. Meißt RS232-Protokoll.

Common-Rail-System; engl. für Speichereinspritzsystem. Wird bei Dieselmotoren mit Direkteinspritzung eingesetzt. Hohe Einspritzdrücke bis (z.Zt.) 1.400 bar. Einspritzdruck und Einspritzbeginn frei wählbar, da Druckerzeugung vom Einspritzvorgang abgekoppelt ist. Ein Voreinspritzung zur Verringerung von Emissionen und Verbrennungsgeräuschen ist möglich.
Funktionsprinzip: Eine mehrstufige Hochdruckpumpe verdichtet den angesaugten Diesel und speichert diesen in einem rohrförmigen Speicher (daher der Name). Aus diesem werden mit Druckregelventil und Einspritzventilen die einzelnen Zylinder individuell befüllt (Kennliniensteuerung mit Microcontroller).

Controller; Kleinstrechner z.B. zur Aufbereitung von Messwerten.

% ° A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
D/A-Wandler; Digital/Analog-Wandler, ein elektronisches Bauteil, dass ein binäres Eingangssignal in eine Analogspannung umwandelt. Üblicherweise werden 8, 12 und 16-Bit Wander je nach Anforderung der Vorgabegenauigkeit unterschieden. Siehe auch Datenerfassung und Auflösung.

Datenerfassung; heute meißt die Messdatenerfasssung per PC. In der Regel werden hierfür spezielle Rechnerzusatzkarten mit hochauflösenden A/D-Wandlern und mehreren Messkanälen (Umschaltung durch Multiplexer) benutzt. Häufig in Verbindung mit multifunktionalen Rechnerzusatzkarten, die zusätzliche D/A-Wandler und I/O-Kanäle bereitstellen.

Datenlogger; siehe Datenerfassung.

Datenmesskarte; siehe Rechnerzusatzkarte.

Datenverarbeitung; die Erfassung (Tastatureingaben, Messen) - die Verarbeitung (Rechnen, Steuern, Regeln) - die Ausgabe (Bildschirm, Drucker) von Daten. Durch leistungsfähige Programme kann der Anwender von immer wiederkehrenden Routinen entlastet werden. Außerdem ist eine ansprechende und übersichtliche Darstellung (z.B Tabelle, Grafik) der ermittelten Messwerte möglich.

Dauerlaufprüfstände; Messapparaturen die speziell für Langzeittests konzipiert wurden.

Dauertest; siehe Dauerlaufprüfstände.

Dauerversuche; siehe Dauerlaufprüfstände.

dead-weight-tester; siehe Druckwaagen.

Deutscher Kalibrierdienst; von der PTB akkreditierte deutsche
Kalibrierstellen. (mehr...).

Dichtheitsmessung; siehe Leckagemessung.

Dichtheitsprüftechnik; Messaufbauten die speziell der Leckagemessung dienen.

Dichtheitsprüfung; wird im wesentlichen mit drei Methoden realisiert:
Siehe auch Leckagemessung.

Dienstleistung; z.B. das Kalibrieren von Druckmessumformern - outsourceing. Siehe auch Produktübersicht.

Differenzdruck; das Messen des Druckunterschieds z.B. zwischen zwei Behältern. Ist für genaue Messung in der Regel nur mit speziellen Druckaufnehmern möglich, da die Vorder- und die Rückseite der Messmembran als Druckanschluss verfügbar sein muss. Das Grund-, bzw. Basisniveau kann dabei unterschiedlich sein.

Differenzdrucksensor; Mediumsverträglich. Daher sind Differenzdrucksensoren die diese Anforderungen erfüllen müssen sehr teuer! Beispiel: Differenzdrucksensor mit Messbereich ±10 mbar, einsetzbar bei statischem Druck bis 60 bar! Siehe auch Produktübersicht.

Digitalanzeigen; in der Regel 3½- oder 4½-stellige sogenannte 7-segment-Anzeigen, die als LED (leuchtend-aktiv) oder als LCD (reflektierend-passiv) betrieben werden. Erstere haben den Vorteil sehr guter Ablesbarkeit, letztere den des geringeren Stromverbrauchs. Wichtig ist die Darstellbarkeit eines Messwerts(Auflösung).

Digitalregler; ein Regelsystem in dem nur digitale Werte verarbeitet werden. Im Gegensatz zu Analogreglern die ausschließlich analoge Signale umsetzen.

Digitalmanometer; digital anzeigendes Manometer. Siehe auch Manometer

DKD; Abk. für den Deutschen Kalibrierdienst, von der PTB akkreditierte deutsche Kalibrierstellen. (mehr...).

DMS; Abk. für Dehnungsmessstreifen. Elektrischer Widerstand auf einer Folie. Meist als Vollbrücke gestaltetes Element, wird häufig "aufgeklebt", typische Anwendung ist die Längenänderung, bzw. -messung bei Ausdehnung eines festen Materials (z.B. Rohr). Oft auch zur Messung der Membranverbiegung bei Drucksensoren eingesetzt . Sehr vielfältige Verwendungs- möglichkeiten. Durch Kompensationmaßnahmen und nachgeschaltete Verstärker lassen sich Normsignale erzeugen (z.B. 4...20mA). .

Drift; das Verändern einer physikalischen Ausgangsgröße bei wechselnden Umgebungsbedingungen (z.B. Temperatur!), durch Eigenerwärmung oder durch Zeitverlauf (Langzeitdrift).

Druckadapter; Verbindungs- oder Anschlusselemente um die verschiedenen Verschraubungssysteme miteinander zu verbinden. Erhältlich in vielen Materialvaranten, aufgrund der Unterschiedlichkeit der Anwendungen gibt es eine fast unendliche Vielfalt auf dem Markt. Siehe auch Druckanschluss. 
Druckanschluss; die verschiedenen Arten der Drucksensoranschlussstücke, bzw. der Anschlüsse an Druckregler oder Druckleitungen etc. Beispiele:
Aber auch offene Systeme möglich die zur Kalibrierung in Prüf-(Druck-)kammern untergebracht werden müssen. 
Druckcontroller; Kleinstrechner der sowohl die Druckvorwahlgrößen als auch die Stell- und Messgrößen verarbeitet. Siehe auch EPK.

Druckdose; siehe Drucksensor.

Druckkalibrator; Druckmessgerät mit hoher Genauigkeit. Auch mit Druckerzeugung, z.B. bestehend aus einem Kleinstrechner der sowohl die Druckvorwahlgrößen als auch die Stell- und Messgrößen verarbeitet. Siehe auch EPK.

Druckkalibrierung; Kalibrierung von druckmessenden Geräten. Siehe auch Kalibrierung.

Druckmedium; flüssige, gasförmige oder feste Stoffe mit denen z.B. der Drucksensor in Berührung kommt. Beispiele sind Gase wie Luft und Stickstoff oder Flüssigkeiten wie Wasser und Öle (Hydrauliköl, Bremsflüssigkeit, Skydrol, u.a.). Siehe auch Materialverträglichkeit.

Druckmessdose; siehe Drucksensor.

Druckmesstechnik; die Gesamtheit der verschiedenen Druckmessmethoden und die Aufbereitung und Darstellung der Messergebnisse.

Druckminderer; mechanischer Druckregler der z.B. aus dem pneumatischen Hausnetz (7 bar) heraus einen Sekundärdruck bereitstellt. Häufig mit Filter und Wasserabscheider.

Drucknormal; ein druckmessendes Gerät -Referenz- mit dem andere Geräte verglichen werden. Beispiele in steigenden Genauigkeitsklassen: Manometer und Drucksensoren (Klassen 2,5; 1,0; 0,6; 0,1), Druckwaagen (Klassen 0,05; 0,03 und 0,01%) oder Quarzwendelmanometer (Klassen 0,01%).

Druckprüfstand; meist Anlage zur Druckbeaufschlagung von Prüflingen. Z.B. auch zur Kalibrierung von Drucksensoren. Dann insbesondere bestehend aus:
Das Rücklesen des Prüflingssignals kann im Falle eines Manometers durch Bildverarbeitung, d.h. Auswertung des Drehwinkels der Zeigerstellung erfolgen. Beispiel: Bildverarbeitung.

Druckreferenz; siehe Drucksensor, Drucknormal.

Druckregler; Einheit zur Konstanthaltung eines pneumatischen oder hydraulischen Drucks. Im einfachen Fall ein mechanischer Druckminderer, im Besonderen ein Feindruckminderer oder Druckminderer-Drossel-Staudrucksystem welches einen möglichst genauen Ausgangsdruck erzeugt. Siehe auch EPK und Druckprüfstand.

Druckschalter; ein Drucksensor der einen Schaltausgang bestitzt. Üblicherweise ist dies ein Umschalter (z.B. Relais) kann aber auch als "open collector" ausgeführt sein. Je nach Typ mit festem oder einstellbarem Schaltpunkt, teilweise auch mit Rückschaltpunktseinstellung (Hysterese). Zusätzlich wird noch unterschieden ob im Über-, Unter- oder Absolutdruckbereich eingesetzt. Alle Druckanschlüsse möglich. Weitere Information siehe Aufsatz Druckschalterkalibrierung.

Drucksensor; Messelement welches die physikalische Größe Druck in eine zum Druck proportionale Ausgangsgröße umwandelt. Große Typenvielfalt. Druckmedien Gase oder Flüssigkeiten. Präzisionsdrucksensoren meist in Brückenausführung mit mV-Signalausgang (siehe auch DMS) und nachfolgenden Präzisionsverstärker, Industrietypen (OEM-Versionen) oft mit Normsignalausgang. Je nach Genauigkeitsklasse auch als Referenzdrucksensor bzw. Drucknormal verwendet.

Drucksimulation; Beaufschlagung eines Prüflings mit verschiedenen Drücken. Veränderlich hinsichtlich Druckniveau, Anstiegs-, Halte-, Abfallzeit und eventuell auch Temperatur. Siehe auch Druckkprüfstand.

Drucksimulator; Gerät welches verschiedene Druckvorgaben ermöglicht. Siehe Druckregler.

Drucktransmitter; [von Übertragen]. Drucksensor mit integriertem Ausgangssignalverstärker. Beispiele: 0(4)...20 mA oder 0...10V. Versorgungsspannung meist 24VDC. Siehe Drucksensor.

Druckübersetzer; Gerät zur Erzeugung hohen Ausgangsdrucks aus niedrigerem Eingangsdruck.

Druckvorgabegeräte; im einfachen Fall eine Pumpe für Luft (Luftpumpe) oder Flüssigkeit (Arztspritze). Siehe auch Drucksimulatoren, bzw. Druckregler.

Druckwaagen; auch Kolbenmanometer genannt. Pneumatische und hydraulische Varianten. Sehr hohe Genauigkeit und Reproduzierbarkeit, daher Verwendung als Drucknormale.Genauigkeitsklassen 0,05; 0,03; 0,01 und 0,005% v.M. (!). Das Prinzip soll am Beispiel einer hydraulischen Druckwaage verdeutlicht werden.
Aus einem kleinen Ölbehälter wird durch Herausdrehen einer Spindel Öl ins System gesaugt. Danach wird der Ölbehälter verschlossen. Beim Hereindrehen der Spindel wird Druck im Waagensystem aufgebaut. Dieses miteinander verbundene Rohrsystem besteht aus dem Prüflingsanschluss und dem Zylinder in dem sich der Kolben mit Aufnahmeteller für die Gewichte befindet. Steigt der Druck an, wird der Kolben mit dem auf ihm ruhenden Gewicht aus dem Zylinder herausgedrückt. Um Reibungsverlußte gering zu halten wird der Kolben während der Messung per Hand oder durch Motor in Rotation versetzt.
Durch feinfühliges Einstellen der Spindel kommt der Kolben in den Gleichgewichtszustand (daher der Name), der Kolben rotiert und ist weder in seiner oberen noch in seiner unteren Endlage. Jetzt ist der Druck im System -und damit am Prüflingsanschluss- das Produkt aus wirksamer Fläche und der Massen der aufgelegten Gewichte (incl. des Kolbens).
Das Ergebnis wird mit diversen Korrekturfaktoren beschickt (verrechnet). Diese Faktoren sind z.B. geografische Breite, Höhe über Normal Null, die Querschnittsveränderung des Kolbens bei steigendem Gewicht, der Höhenunterschied der Flüssigkeitssäulen und besonders die Massenunterschiede der einzelnen Gewichte.

DVM; Abk. für Digital-Volt-Meter. Siehe auch Digitalanzeigen.

% ° A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
EGR [Abk. für "exhaust gas recirculation"]. Siehe Abgasrückführungsrohr.

Eichamt; staatliche Eich-, bzw. Kalibrierstellen die Eichgegenstände (Waagen, Mengenzähler, Manometer, etc.) nach dem Eichgesetz zu kontrollieren haben. Inzwischen in vielen Teilbereichen Liberalisierung des Markts (Ausnahmen von Eichgesetz), siehe auch DKD.
Eichen; [mhd. ichen -das Abmessen-, zu lat. aequus -gleich-] die Tätigkeit des Kalibrierens ausgeführt durch das Eichamt, bzw. dessen Beauftragte.

Eichmarke; Siegel um den (äusserlichen) Nachweis der Eichung zu dokumentieren.

Elektronischer Druckregler; im einfachen Fall ein analogsteuerbares Druckvorgabe und Druckmessgerät. Beispiel: Druckregler mit Messbereich 0...250 bar, Druckvorwahl analog 0...10Volt, Druckausgang(Messsignal) analog 0...10Volt. Druckvorwahl 5V erzeugt einen Ausgangsdruck von 125 bar; der interne Referenzdrucksensor liefert dann 5V zurück.
Im komfortablen Fall wird das System durch integrierten Microcontroller oder durch PC gesteuert wodurch die Bedienung, Datenerfassung und Auswertung wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden. Viele verschiedene Varianten. Siehe auch Druckprüfstand, Druckregler, Produktübersicht.
Elektronisch Pneumatischer Druckregler; Abk. EPD. Siehe EPK.

Elektronisch Pneumatisches Kalibriergerät; Abk. EPK. Ein Druckvorgabe und Drucksimulationsgerät welches elektronisch gesteuert einen pneumatischen Ausgangsdruck erzeugt. Die Steuerung kann analog oder per Schnittstelle (z.B. RS232 oder IEC-Bus) oder per PC erfolgen (siehe auch elektronischer Druckregler). Wird auch zu Steuerung der Druckübersetzer eingesetzt. Druckbereiche etc. siehe Produktinformation.
Endwert; der dem Druckmesselement bei der Kalibrierung zugewiesene Maximalwert. Dieser muss nicht mit dem Nominalwert des Messelements übereinstimmen.
Beispiel: Ein Drucksensor mit DMS-Brücke ist vom Hersteller mit 10 bar relativ und 2,25mV/V Ausgang definiert. D.h. die Zelle würde bei 10V Speisung ein Ausgangssigal von 22,5mV bei 10 bar liefern (immer ± Offset). Eine individuelle Anwendung 
Endwertabgleich; Einstellung - Skalierung des Endwerts.

EPK; Abk. für Elektronisch Pneumatisches Kalibriergerät siehe dort.

EPR; Abk. für Elektronisch Pneumatischer Regler siehe dort..

exhaust gas recirculation [Engl. für Abgasrückführung]. Siehe Abgasrückführungsrohr.

% ° A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Fallbeschleunigung; g = 9,80665m/sec² (Normfallbeschleunigung nach DIN 1305). Wichtiger Wert im Zusammenhang mit der Kalibrierung von Druckwaagen, weil sich die Erdanziehung mit der geografischen Breite (Φ) und der Höhe über NN (Normal Null) ändert. Siehe auch Produktbeschreibung Druckwaagen.
Fehlerberechnung; Auswertung einer Messreihe. Kann von Hand, in der Regel aber durch Datenverarbeitung geleistet werden. Soll / Ist - Abweichungen werden sowohl der Höhe nach (Betragsbildung), als auch Prozentual ausgedruckt. Folgende Unterscheidungen sind wichtig:
Üblicherweise wird in Kalibrierprotokollen der Fehlerbetrag und Fehler in %v.E. ausgewiesen. Aus den Messwerten lässt sich dann auch die Hysterese des Messelements bestimmen. Oft wird der Begriff NLH der Fehlerangabe vorangestellt.

Feinfilter; werden mit pneumatischen und hydraulischen Medien eingesetzt. Verhindern Verunreinigungen der Drucksysteme und Erhöhen damit die Standzeit von Dichtungen etc. erheblich. Besonders wichtig bei pneumatischen Hochdruckreglern (>100 bar) da einströmende Luft mit Partikeln wie Sandstrahlgebläse auf Dichtflächen wirkt.

Filter; siehe FEINFILTER.

% ° A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Home
Produktübersicht
Stichwortverzeichnis
Projektbeschreibungen