Leckageprüfung und Berstprüfung | Vakuum-Leckageprüfung

Behnke Präzisionsmesstechnik GmbH

Leckageprüfung

Hochdruckprüfung der Berstsicherheit und Leckageprüfung mit Gasen

Gemeinsam mit der Holzner Druckbehälter GmbH aus Peißenberg haben wir eine Pilotanlage für die Prüfung von CO2-Kompressoren entwickelt.

 

Neu entwickelt wurde eine Anlage für die Prüfung der Bestsicherheit und die Leckageprüfung. In der Pilotanlage können fertig montierte Kompressoren mit einem Druck von bis zu 180 bar geprüft werden. Die Druckprüfung wird mit Druckluft durchgeführt, wobei die Prüflinge ein Gasvolumen von bis zu 20 Litern haben dürfen. Die Leckageprüfung ist eine Helium-Leckageprüfung in einer Vakuumkammer. Geprüft wird auf einen Grenzwert von z. B. 2,6 x 10-5 mbar x Liter / Sekunde. Durch die integrierte Heliumrückgewinnung kann ein Großteil des eingesetzten Heliums zurückgewonnen werden.

 

Die Anlage ersetzt die derzeit übliche, zeitaufwändige Dichtheitsprüfung im Wasserbad und ermöglicht zusätzlich eine Standfestigkeitsprüfung bei vollem Betriebsdruck. Die Anlage ist für den in einer Fertigungsstraße integrierten Einsatz ausgelegt. Die bei einem Bersten des Prüflings auftretende Druckwelle wird durch einen neu entwickelten Aufbau gedämpft, die Gase werden aufgefangen und über ein Ableitrohr aus der Fertigungshalle ausgeleitet. Das Bedämpfungs- und Ableitsystem wurde zum Patent angemeldet.

 

Die Anlage ermöglicht ein rationelles Prüfen von Hochdruckkomponenten auf Standfestigkeit und Dichtheit im fertig montierten Zustand. Die Taktzeit für die Prüfung bei manueller Adaption der Prüflinge beträgt nur acht Minuten, wobei ca. vier Minuten für die Prüfzeiten entfallen. Durch den kompakten Aufbau ist die neue Prüfanlage nicht größer als eine herkömmliche Vakuum-Helium-Prüfanlage.

 

Die Prozessvisualisierung, der Prozessdatenaustausch mit dem PPS und die Grundsteuerung der Abläufe erfolgt mit einem Mini-PC.

 

Die neu entwickelte Beschickungseinrichtung ermöglicht die einfache Beschickung der Prüfanlage mit Prüflingen, welche ein Gewicht von bis zu 400 kg haben dürfen.

 

Mit den bei dem Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnissen lässt sich eine ähnliche Anlage bei anderen Parametern relativ leicht realisieren.